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2020 neue Förderungen Selfio

Mit dem Jahreswechsel gibt es in Deutschland wieder einige neue Gesetze und Verordnungen – auch zugunsten des Klimaschutzes. Da der Gebäudebereich hier einen entscheidenden Anteil hat, finden in diesem Jahr große Veränderungen statt. So sind neue und einfachere Möglichkeiten zur Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen in Sicht, die sich aus dem Klimapaket und der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude ergeben. So können Hausbesitzer dank Neuerungen sparen.

Wir haben für Euch die wichtigsten Änderungen zusammengefasst, die das Jahr 2020 für Bauherren und Modernisierer bereithält. 

 

Steuervergünstigung für energetische Sanierungen

Ihr wollt in diesem Jahr endlich eine Lüftungsanlage einbauen, Eure Heizung optimieren oder gar erneuern, die Wände oder Decken dämmen? Dann haben wir gute Nachrichten für Euch: Denn ab diesem Jahr soll es für Sanierungsarbeiten steuerliche Vergünstigungen geben. So können Hausbesitzer 20 Prozent der Gesamtkosten einer energetischen Sanierung über drei Jahre von der Steuer absetzen. Insgesamt lassen sich maximal 40.000 Euro pro Immobilie anrechnen. Voraussetzung dabei ist, dass die Immobilie älter als zehn Jahre ist.

 

Aus alt mach neu: Abwrackprämie für Ölheizungen

Wer noch eine alte Ölheizung im Keller hat, sollte sich frühzeitig mit der Modernisierung seiner Heizungsanlage auseinandersetzen. Denn während das Klimapaket ein Ölheizungsverbot ab 2026 vorsieht, fordern bereits einige Politiker, das Verbot auf 2021 vorzuziehen. Und derzeit laufen in Deutschland rund 5,6 Millionen Heizanlagen mit Öl, das betrifft jede vierte Heizung.

Wer 2020 die alte Ölheizung gegen eine neue Heizung mit erneuerbaren Energien austauscht – wie beispielsweise einer Luft-Wasser-Wärmepumpe oder einer Holz-Pelletheizung – kann eine Finanzspritze vom Bund in Anspruch nehmen: So können Eigentümer mit einer Förderung von 45 Prozent der Investitionskosten rechnen.

 

Vor 1990 eingebaute Heizkessel austauschen

Hat Euer Heizkessel auch schon 30 Jahre auf dem Buckel? Dann ist es an der Zeit, sich von ihm zu verabschieden. Denn nun müssen Heizkessel, die vor 1990 eingebaut wurden, ausgetauscht werden. Für das laufende Jahr trifft dies auf etwas mehr als eine Million Kessel zu.

Konkret betrifft die Austauschpflicht nur Konstant-Temperatur-Kessel mit einer Nennleistung von vier bis 400 Kilowatt. Diese wurden noch bis in die 80er Jahr in Betrieb genommen und gelten heute als äußerst ineffizient, da sie viel mehr Energie als nötig verbrauchen.

Wenn auch Ihr Euren alten Heizkessel austauschen lassen wollt, dann solltet Ihr vor allem auf eines achten: eine gute Planung. Denn es gilt zu prüfen, ob lediglich der Austausch des Heizkessels ausreicht oder die Heizungsmodernisierung zu einem größeren Projekt wird. 

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