Montage-Systeme für Photovoltaik
Perfekt montiert, ganz ohne Aufwand: Unsere Montage-Systeme passen sich jedem Dach an und ermöglichen dir eine sichere, stabile und mühelose Installation deiner Photovoltaikanlage!
Montagezubehör für jede Photovoltaik-Anlage: Flexibel, passgenau, vielseitig
Beinahe jede Photovoltaik-Anlage ist einzigartig in Ihrem Aufbau-Konzept, da auch jedes Dach bzw. jedes Haus unterschiedlich konstruiert ist. Außerdem verfolgt jeder Anwender andere bedarfsgeleitete Ziele mit seiner PV-Anlage. Vor diesem Hintergrund existieren zahlreiche Montagesysteme für Photovoltaikanlagen, die sich hinsichtlich Materialverwendung, Größe, Form, Neigungswinkelausrichtbarkeit und trägerobjektspezifischer Merkmale voneinander unterscheiden.
Grundlegend unterscheidet man PV-Unterkonstruktionen für den Privatgebrauch in Schrägdachsysteme und Flachdachsysteme. Für große industrielle Zwecke werden dagegen Freilandsysteme auf ebenen Böden aufgestellt.
PV Schrägdachsysteme
Schräge Dächer und Satteldächer verfügen bereits über natürliche Neigungswinkel. Aus diesem Grund eignen sich diese Dächer am besten für die Anbringung von PV-Modulen. Dabei kommen extra dafür konzipierte Schrägdachsystemen zum Einsatz. Experten halten Neigungswinkel von 27 bis 32 Grad für optimal. Alles zwischen 20 und 60 Grad ist jedoch denkbar, sodass die ausgewählten PV-Module ohne Neigungshilfe auf Schrägdächern auf Kurzschienen mit dem mitgelieferten PV-Zubehör befestigt werden können. Bei Dächern mit Ziegeleindeckungen werden darüber hinaus noch Dachhaken verwendet, um eine robuste Befestigung der Unterkonstruktion und der PV-Module sicherstellen zu können.
Noch nicht allzu lang am Markt vertreten sind zudem Indach-Photovoltaiksysteme. Bei diesen fallen Montageschienen und Dachhaken weg, weil die Module die Dacheindeckung ersetzen. Sie werden förmlich in das Dach eingelassen.
PV Flachdachsysteme
Flachdachsysteme für Photovoltaikanlagen benötigen zusätzlich zum regulären PV-Zubehör eine Aufständerung, um einen angemessenen Neigungswinkel auf der ebenen Fläche herstellen zu können. Die PV Module werden dadurch um circa 10 bis 20 Grad schräg aufgerichtet, sodass die maximale Fläche das Sonnenlicht aufnehmen und verarbeiten kann. Bei der Wahl des richtigen Flachdachsystems ist darauf zu achten, dass Verschattungswinkel, die durch die Aufständerungen zustande kommen können, vermieden werden. Mit dem Einsatz von Beschwerungssteinen wird der Halt der Aufständerungen gewährleistet.
Bei Trapezblechdächern ohne Schienen können die Modulklemmen sogar mit speziellen Halterungen auf Nuten aufgesetzt werden, die sich auf den Hochsicken der Bleche befinden.
Aus diesen Materialien bestehen PV-Unterkonstruktionen
Die erste Variante sind Aluminiumprofile. Durch ihr geringes Gewicht sind Sie vielfältig einsetzbar. Legiertes Aluminium ist zudem äußerst korrosionsbeständig. Schienen und Aufständerungen aus Aluminium kommen daher häufig bei kleineren bis mittelgroßen PV-Anlagen zum Einsatz.
Bei großen Photovoltaik-Anlagen fällt die Wahl mehrheitlich auf PV-Unterkonstruktionen aus Stahl. Diese sind noch stabiler und widerstandsfähiger. Folglich können die PV-Module noch besser u.a. vor Wind und anderen Extremwettererscheinungen geschützt werden.
Wer Geld und Installationsaufwand sparen will, kann auch auf PV-Konstruktionen aus Kunststoff zurückgreifen. Allerdings geht bei Kunststoff-Montage-Systemen der geringe Preis mit einer vergleichsweisen kürzeren Haltbarkeit sowie einem geringeren Anlagenschutz einher.
Montage und Installation von PV-Montage-Systemen
Einfachheit der Installation
Moderne PV-Montage-Systeme sind auf Benutzerfreundlichkeit und schnelle Installation ausgelegt. Viele dieser Systeme sind mit vorgefertigten Komponenten und durchdachten Designmerkmalen ausgestattet, die die Montage erheblich vereinfachen. Der Einsatz von Plug-and-Play-Verbindungen, leicht verständlichen Anleitungen und klaren Montageanweisungen trägt dazu bei, den Installationsprozess zu beschleunigen und Fehler zu minimieren.
Diese durchdachte Konzeption der PV-Montage-Systeme bedeutet auch, dass weniger Spezialwerkzeuge oder aufwändige Anpassungen erforderlich sind, was sowohl Zeit als auch Kosten spart. Die optimal vorbereiteten Systeme sind so angelegt, dass sie auch ohne tiefgehende technische Kenntnisse schnell und effizient installiert werden können. Dies macht moderne PV-Montage-Systeme besonders attraktiv für DIY-Enthusiasten und solche, die eine kosteneffiziente Lösung suchen.
Professionelle Unterstützung
Trotz der einfachen Installation kann es bei komplexeren Photovoltaik-Projekten oder speziellen Anforderungen sinnvoll sein, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ein Fachmann kann sicherstellen, dass das PV-Montage-System nicht nur korrekt installiert wird, sondern auch optimal auf die spezifischen Gegebenheiten des Standorts abgestimmt ist. Dies ist besonders wichtig bei Installationen auf schwierigem Gelände, bei besonderen Anforderungen an die Ausrichtung der Module oder bei großen Systemen, die spezielle Montage- und Anschlussanforderungen haben.
Ein erfahrener Installateur kann zudem die Leistung des Systems optimieren, indem er sicherstellt, dass alle Komponenten korrekt zusammenarbeiten und mögliche Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden. Dies umfasst unter anderem die richtige Ausrichtung und Neigung der Module sowie die korrekte Installation der Verkabelung und der elektrischen Verbindungen. Durch die professionelle Unterstützung wird nicht nur die Installation erleichtert, sondern auch die langfristige Effizienz und Zuverlässigkeit des PV-Sets sichergestellt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu PV-Montage-Systemen
Ist eine professionelle Installation notwendig?
Obwohl viele moderne PV-Montage-Systeme so konzipiert sind, dass sie leicht in Eigenleistung installiert werden können, kann bei komplexeren Installationen oder besonderen Anforderungen die Unterstützung eines Fachmanns sinnvoll sein. Ein erfahrener Solarteur kann sicherstellen, dass das System korrekt montiert wird und optimal funktioniert.
Wie lange dauert die Installation eines PV-Montage-Systems?
Kann ich ein bestehendes PV-System nachträglich mit einem neuen PV-Montage-System erweitern?
Können PV-Montage-Systeme auf allen Arten von Dächern installiert werden?
Welches Montagezubehör wird für die Installation von PV‑Modulen benötigt?
Typisches Zubehör umfasst Dachhaken bzw. Stockschrauben, Montageschienen und Verbinder, Klemmen (Modulklemmen, Mittelklemmen, Endklemmen), Schrauben- und Befestigungssets, Kabelkanäle und Dachziegel mit Kabeldurchführung. Dieses Zubehör bildet das komplette Montagesystem für eine sichere PV‑Installation.
Wie wähle ich das passende Montagesystem für mein Dach aus?
Die Auswahl richtet sich nach: Dachart (Ziegeldach, Metaldach, Flachdach), Statik & Dachneigung, Modultyp und Modulgröße, Ausrichtung der Module (Hoch-/Querformat). Jede Dachform benötigt ein eigenes Befestigungsset, damit die Last sicher aufgenommen wird.
Wofür werden Dachhaken bei Schrägdächern verwendet?
Dachhaken verbinden die Montageschiene sicher mit der Dachkonstruktion. Sie werden unter den Dachziegeln befestigt und sorgen dafür, dass die Module stabil und sturmfest montiert sind – ohne das Dach zu beschädigen.
Welche Schrauben und Muttern werden für die PV‑Montage empfohlen?
Üblich sind Edelstahl‑Schrauben (A2 oder A4), da sie korrosionsbeständig sind und die Lebensdauer der Anlage erhöhen. Viele Montagesysteme nutzen Sets mit passenden Nutensteinen, Flanschmuttern oder Torx‑Schrauben.
Brauche ich bei Flachdächern spezielles Ballastmaterial?
Ja, da Flachdachsysteme meist ohne Durchdringung montiert werden. Ballast sorgt dafür, dass sich die Anlage auch bei starkem Wind nicht bewegt. Ballast kann bestehen aus Betonplatten, Kiesschüttung oder Speziellen Gewichten für Montagesysteme
Sind Erdung und Blitzschutz Teil des Montagezubehörs?
Ja – wichtige Komponenten sind Erdungsklemmen, Potentialausgleichsseile und Durchkontaktierungsverbinder. Diese sorgen für elektrischen Schutz und sind nach Norm zwingend erforderlich. Der Blitzschutz wird in der Regel in die vorhandene Gebäudeblitzschutzanlage integriert.