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Neuregelungen 2021 bringen maximale Förderung für Bauherren und Sanierer

Die wichtigsten Neuerungen 2021 - Kurz & knapp 

BEG - Bundesförderung für effiziente Gebäude

Die Bundesregierung hat die energetische Gebäudeförderung umstrukturiert und die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) an den Start gebracht.

Damit wurde die Förderung vereinfacht und gebündelt und löst die vielen aktuell bestehenden Förderprogramme ab. Die BEG besteht dann nur noch aus drei Teilprogrammen, die jeweils in einer Zuschussvariante (BAFA) oder einer Kreditvariante (KfW) angeboten werden: 

  • BEG WG: Vollsanierung oder Neubau von Wohngebäuden
  • BEG NWG: Vollsanierung oder Neubau von Nichtwohngebäuden
  • BEG EM: Einzelmaßnahmen an Wohn- oder Nichtwohngebäuden


Den Startschuss bildet seit dem 1. Januar 2021 die Zuschussförderung für Einzelmaßnahmen im Teilprogramm BEG EM durch das BAFA. Gefördert werden zunächst Maßnahmen in Bestandsgebäuden.

Sie planen die Optimierung Ihrer Heizung? Perfektes Timing. So beträgt der Fördersatz 20% für den hydraulischen Abgleich, eine neue Heizungspumpe, einen neuen Wärmespeicher oder den Einbau einer Fußbodenheizung.

 

iSFP-Bonus – Mit dem BEG-Extra noch mehr sparen

Sie möchten eine geförderte Gebäudeenergieberatung inklusive individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) in Anspruch nehmen oder haben bereits einen vom Bund geförderten Sanierungsfahrplan? Prima! Denn neu bei der BEG ist der iSFP-Bonus von 5%.

Dieser wird gewährt, sobald Sie eine der Maßnahme aus Ihrem Sanierungsfahrplan umgesetzt haben. So erhöht sich der für Ihre Maßnahme vorgesehene Fördersatz um weitere 5% iSFP-Bonus zusätzlich.

Sprich: Für den Tausch einer Ölheizung bekommt man mit dem iSFP-Bonus dann bis zu 50% statt 45% Zuschuss! Für Dämmmaßnahmen, neue Fenster sowie Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung erhalten Sie 20% Zuschuss plus 5% iSFP-Bonus und damit satte 25% Fördermittel. 

 

Smart Home – intelligent gesteuert, vom Staat jetzt neu gefördert

Sie möchten nicht mehr auf den Komfort eines smarten Zuhauses verzichten? Müssen Sie auch nicht! Denn erstmals werden auch Smart-Home-Systeme als Einzelmaßnahme förderfähig. Gefördert werden Fenster- und Türsensoren, Lichtsteuerung, smarte Heizung, Türkommunikationssysteme, Rollladensteuerung, Wassermelder, Überwachungskameras sowie Notruf- und Unterstützungssysteme mit bis zu 20% Zuschuss.

Die Förderung kann sowohl von Eigentümern als auch Mietern als Zuschuss beim BAFA oder als Förderkredit über die KfW beantragt werden.

Profitieren auch Sie von einem smarten Zuhause: Sparen Sie Energie, machen Sie Ihre eigenen vier Wände sicherer und erhöhen Sie Ihren Wohnkomfort!

 

Heizen wird teurer – Neue CO2-Bepreisung 

Ist Ihnen beim Tanken auch schon aufgefallen, dass 2021 die Preise gestiegen sind? Grund dafür ist die CO2-Abgabe für Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas, die verkaufende Unternehmen nun zahlen müssen. Und der Preis wird durch sie an die Kunden weitergegeben. Liegt 2021 der Preis für eine Tonne CO2 noch bei 25 €, steigt er bis 2025 auf 55 €.

Damit wird ab diesem Jahr auch das Heizen mit Öl und Gas deutlich teurer. Grund genug, sich mit der Wahl des Heizungssystems auseinanderzusetzen! Wenn Sie auch in Zukunft hohe Zusatzkosten vermeiden möchten, sollten Sie auf erneuerbare Energien wie Wärmepumpe oder Holzheizung umsteigen. Dank neu strukturierter Fördermittel ist ein Umstieg so attraktiv wie nie. 

 

Der Alte muss raus – Hier herrscht 2021 Austauschpflicht

Wann waren Sie das letzte Mal im Heizungskeller? Wissen Sie genau, wie alt Ihr Heizungskessel ist? Nein? Dann wird es höchste Zeit, einen Blick auf den Kessel zu werfen. Denn auch im neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG), ehemals EnEV, ist die Austauschpflicht für alte Heizungen verankert.

Gasheizungen und Ölheizungen, die vor 1991 eingebaut worden sind, dürfen nicht mehr betrieben werden! Die Austauschpflicht gilt für Heizungen mit einem Konstanttemperatur-Kessel und einer Nennleistung von 4 bis 400 kW.

Mit der Erneuerung der Heizung sollten Sie aber ohnehin nicht 30 Jahre warten. Ab einem Alter von 15 Jahren sollten Sie prüfen, ob sich ein Tausch lohnt.

 

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