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Preisanstieg bei Gas und Öl macht das Heizen mit der Wärmepumpe noch attraktiver

Die von der Bundesregierung ausgerufene Energiewende wird für viele deutsche Haushalte 2021 ganz konkret. Die eingeführte CO2-Abgabe für fossile Brennstoffe führt nicht nur für Autofahrer zu höheren Preisen bei Benzin und Diesel, sondern auch zu steigenden Heizkosten für Gas- und Ölheizungen. Unabhängigkeit von den steigenden Preisen für fossile Brennstoffe bieten Wärmepumpen. Sie sind klimafreundlich, günstig im Unterhalt und durch staatliche Zuschüsse sinken die Investitionskosten – insbesondere beim Tausch gegen eine alte Ölheizung.

Die Zielsetzung, die hinter der CO2-Abgabe steht, ist klar: Indem klimaschädliche Heizungen teurer werden, werden effiziente sowie auf regenerative Energien basierende Heizungssysteme finanziell attraktiver. Die Wärmepumpe erfüllt die Anforderungen an eine klimafreundliche Technik. Sie entzieht ihrer Umwelt, also aus Luft, Wasser oder Erde, die gespeicherte Wärme und macht sie zum Heizen und zur Warmwasserbereitung nutzbar. Wärmepumpen sind nicht von der CO2-Abgabe betroffen, da sie selbst keine Emissionen erzeugen. Die Energie, auf die sie zurückgreifen, steht zudem überwiegend kostenlos zur Verfügung: Bis zu 80 % beträgt der Anteil der regenerativen Umweltenergie. Nur 20 bis 25 % der benötigten Energie entfällt auf Strom, der für den Antrieb der Pumpe benötigt wird. Mit einer Kilowattstunde Strom lassen sich, abhängig von der Jahresarbeitszahl der Anlage, drei bis fünf Kilowattstunden Wärme erzeugen. Stammt der Strom aus regenerativen Quellen, wird eine Wärmepumpe CO2-neutral betrieben.

Klimafreundlichkeit, Effizienz und geringe laufende Kosten der Wärmepumpe überzeugen auch viele Hausbauer. Bereits jeder dritte Neubau wird mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Und ebenfalls im Bestand erfreut sich die Wärmepumpe wachsender Beliebtheit. Laut Bundesverband Wärmepumpen e.V. wurden 2020 bereits ein Viertel aller verkauften Wärmepumpen im Rahmen eines Heizungstauschs eingebaut und ersetzten alte Ölheizungen. Das ist sicher auch eine Folge der attraktiven staatlichen Förderung, die den Wechsel auf Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien unterstützen soll. Wird ein alter Ölkessel gegen eine Wärmepumpe getauscht, so kann eine staatliche Förderung der neuen Heizung von bis zu 45 % in Anspruch genommen werden.

Die Förderungsmöglichkeiten für einen Heizungstausch sind attraktiv, allerdings müssen auch die Voraussetzungen für den Einbau einer Wärmepumpe gegeben sein. Die Wärmepumpe arbeitet bei niedrigen Vorlauftemperaturen der Heizung effizient. Deshalb eignet sie sich vor allem für sanierte Gebäude mit gedämmter Außenfassade oder Gebäude, die mit einer Fußbodenheizung ausgestattet sind. Empfehlenswert ist die Anfertigung einer Heizlastberechnung. Diese stellt unter Berücksichtigung der spezifischen Eigenschaften des Gebäudes (u.a. Dämmung der Gebäudehülle, unbeheizte Räume, Verglasung der Fenster) den Energiebedarf fest. Dieser Wert gibt auch Aufschluss darüber, ob sich die Wärmepumpe als Heizung eignet und wie sie dimensioniert werden muss.

Alle, die mit dem Gedanken spielen, sich von ihrer alten Öl- oder Gasheizung zu verabschieden und auf erneuerbare Energien umzusteigen, sollten sich beraten lassen. Beim Heizungstausch gilt es zu klären, welche Heizung die individuellen Anforderungen erfüllt, welche Kosten anfallen und inwiefern diese durch Inanspruchnahme staatlicher Förderung reduziert werden können. Der Haustechnikshop Selfio hat eine große Auswahl an Wärmepumpen im Sortiment und bietet eine umfassende Beratung durch Heizungsfachleute. Gerade im Bestand, beim Wechsel des Heizungssystems, sollte die Ausgangssituation genau analysiert werden, um eine günstige, energieeffiziente und im Optimalfall auf erneuerbaren Energien beruhende Lösung zu finden. Ob Fragen zum Heizungssystem oder den bestehenden Möglichkeiten staatlicher Förderung zur Kostenreduzierung – die Experten von Selfio stehen Kunden mit Rat und vielen Praxistipps zur Seite.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Wärmepumpe.

Bad Honnef, im Januar 2021

 

Bild: frank peters - Adobe Stock

 

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